Energiewende Treppenwitz der Wachstumsfanatiker

Was drohte unseren Lebensraum nicht alles schon für Gefahren von Tagebau, forstwirtschaftlichen Raubbau, Straßen, saurer Regen oder der  Unfall von Tschernobyl, bei dem nur durch glückliches Handeln in letzter Minute eine Katastrophe verhindert werden konnte, die halb Europa unbewohnbar gemacht hätte. All das hat Spuren in unseren Wäldern und Wiesen hinterlassen. Obwohl es wahrscheinlich heute in Deutschland mehr Parkplätze gibt als
unbewirtschaftete Wiesen, doch gebaut wurde bis jetzt im Wald nicht. Aber das soll sich jetzt ändern die vielen energiesparenden Geräte die wir aus Asien importieren (wahrscheinlich auf Containergaleeren mit biologisch abbaubaren Ruderern aus Afrika und Steuermännern von Frontex) wollen ja immer mehr Ökostrom. Natürlich macht sich so ein 200m hohes Windrad im Landschaftsschutzgebiet auf einen Werbeprospekt für Ökostrom gut um den Bio-Hipster aus der Großstadt dazu zu bewegen einen Vertrag mit dem Stromprovider zu schließen bei dem Gras unterm Windrad wächst und bei dem die Vögel idyllisch Russisch Roulette mit den Rotorblättern der Windmühle spielen. Zu den Dorftrotteln die sich Windparks in ihre Naherholungsgebiete bauen lassen haben fährt man natürlich nicht mehr, dafür gibt es ja bald einen Grossflughafen von wo aus man dann per Online-Buchung das subventionierte Ticket für einen Kurztrip mit einer halbleeren CO2 Dreckschleuder zu denen löst die eine  „völlig andere Kultur“ haben. Eine Kultur die ohne Subventionen existiert weil es dort einfach keine gibt. Aber wo bekommen wir Fördermitteljunkies unseren Stoff her? Wer sind unsere Dealer? Man spricht immer von EU-Geldern aber wer ist denn das reichste Land in der EU, abgesehen von Luxemburg das wahrscheinlich mehr Briefkästen als Einwohner hat, ja Deutschland wohl. Wo kommt das Geld her wenn man es nicht einfach drucken lässt, kann es ja nur von Automobil, Flugzeug und Rüstungsexporten kommen. Letztere sind CO2 Dreckschleudern die keinen Nutzen für die Menschheit haben. Ein Kampfjet vom Typ Tornado feuert pro Flugstunde zwischen 1800 bis 6000 kg Kerosin in die Atmosphäre. Das ist ungefähr das Gewicht eines SUV. Das macht er nur zum Training, der holt keine Kinder von der Schule ab, der fliegt nicht Einkaufen, der macht auch keinen Freizeitausflug mit der Famillie, nein, nur Training. Wer jetzt denkt die Bundeswehr setzt nichts daran ihren CO2 Ausstoß zu vermindern hat sich getäuscht. Die gesamte Flotte der Service und Werkstattwagen werden von Diesel auf Erdgas umgestellt. Prima, dann wird der 3.Weltbürger ins Jenseits gebombt von einem Panzer oder Kampfjet der mit Hilfe eines umweltfreundlichen Servicewagens gewartet wurde. Die alten Dieselcaddys kann  sich dann der selbständige Handwerker bestimmt günstig bei einer Auktion sichern um bei der nächsten Fördermittelbaustelle fernab der Heimat wo er als SubSub tätig ist ein paar Euros zu verdienen. Wenn er die denn jemals sieht.
Für die Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch kann man schon mal gewissenlos Unmengen an CO2 rausblasen schließlich muss man auch mal an die armen Menschen dort denken denen die Taliban früher die Freiheit des Konsums und den Anbau von Drogen verboten haben. Waren es zur Zeiten der Taliban noch wenige Tausend Drogensüchtiger ist man jetzt bei über einer Million. Das ist Wachstum davon können wir in Deutschland nur träumen.
Dabei könnten wir selber Hilfe gebrauchen bei der Verteidigung unseres Lebensraumes gegen die Landschaftsterroristen des Bundesverbandes Windenergie (BWE). Der macht schon lange Druck auf die sächsische Landesregierung wie der Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen im Bundesverband WindEnergie (BWE Sachsen) Prof. Martin Maslaton, der sich freut, dass nach dem Koalitionspartnerwechsel der Ausbau der Windkraft in Sachsen endlich wieder Fahrt aufnehmen kann, eine positive Aufklärung der Bevölkerung sowie eine Förderung der Beteiligung der Bürger an den Anlagen selbst fordert. Die Vereinbarung im Koalitionsvertrag von starren Mindestabstandsregelungen abzusehen ist „zielführend“. Der BWE Sachsen mit dem Vorsitzenden Prof. Martin Maslaton, der auch Geschäftsführer der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Leipzig ist, bietet der Landesregierung in Sachsen Mitarbeit beim Ausbau der Windenergie an. Bestimmt werden dann eigene Interessen hintenangestellt. Die langen Gesichter wie in Rheinland Pfalz wo die Betreiber sich über Verluste beklagen, wird es in Sachsen ganz bestimmt nicht geben,die BWE Sachsen verfügt nämlich über projektbezogenes Know-how.Davon bräuchte man ganz viel wenn man heutzutage die Zukunft vorhersagen will. Vor allem braucht man Experten die keiner versteht und die blitzschnell ihre Vorhersagen korrigieren können, in Echtzeit versteht sich. Wie soll man auch ein Wirtschaftssystem begreifen bei dem die durchschnittliche Haltedauer einer Aktie 1994 noch vier Jahre betrug und heute 22 Sekunden.

 

Das Totschlagargument

Atom, Kohle und Öl wollt ihr ja auch nicht!

Angenommen alles Fossile wäre aufgebraucht nützt uns Windkraft und Solarenergie auch nichts da wir unseren Strom aus dem Europäischem Verbundsystem beziehen und eine gleichbleibende Stromversorgung garantiert  sein muss, d.h. wenn keine Sonne scheint und wenn kein Wind weht bricht das Stromversorgungssystem zusammen. So krass muss es gar nicht sein, es reicht schon wenn beim Spiel der Nationalmannschaft in der 35.Minute die Fernsehübertragung kurzfristig gestört ist dann gehen nämlich die Kühlschränke mit dem Biervorrat 10 Minuten eher auf und in den Schaltzentralen der Stromversorger steht den Mitarbeitern der Schweiß auf der Stirn. Deshalb braucht man immer Stromversorger die von Licht und Wind unabhängig sind.

Sind denn Windräder wirklich so sauber?
Allein das Fundament eines Windrades beträgt 3000 Tonnen Beton. Für Beton benötigt man Unmengen an Sand welcher mittlerweile schon eine seltene Ressource ist (Wüstensand kann man nicht nehmen da er zu rund ist).
Neuerdings bezieht man Sand aus dem Grund des Ozeans und riskiert damit eine Veränderung der Meeresströmung die verheerende Folgen für unser Klima haben wird. Weiterhin gibt es noch viele andere Aspekte die die CO2 Bilanz eines Windrades verschlechtern, sei es der Einsatz von Neodym oder auch nur der Bau und die Wartung von Windrädern die übrigens nach 20 bzw. maximal 25 Jahren abgebaut werden sollen.
Wer kann die Zukunft voraussagen? Vor 25 Jahren waren wir noch die DDR, bis vor vier Jahren waren unsere Atomkraftwerke noch sicher, bis 2050 sollen wir in Deutschland 80% Strom aus erneuerbaren Energien beziehen.
Die Weltbevölkerung ist bis dahin vielleicht auf 10 Milliarden angewachsen (wenn nicht irgendeine Katastrophe oder auch wir uns selber vernichtet haben) und will mit  immer mehr Energie versorgt werden. Wie viel Windräder muss man bauen um 10 Milliarden
Menschen die so viel Strom wie wir in Deutschland verbrauchen versorgen will?

Religion

Man kann an Gott, Allah oder Jahwe glaube oder auch Buddhist sein, niemand kann einem beweisen das es keinen Gott gibt, man kann auch nicht beweisen das es einen Gott gibt. Wenn jemand kommt und behauptet den Weihnachtsmann gibt es wirklich kann ich ihm
nicht zu 100% das Gegenteil beweisen, weil ich war noch nie in Skandinavien oder in der Arktis.
Aber was tut unsere Gesellschaft? Sie glaubt an unbegrenztes Wachstum. Selbst einem Dreijährigen kann man erklären, dass wenn man auf einem Ball Windradmodelle aufsteckt irgendwann der Ball voll ist und keine weiteren Modelle mehr drauf passen.
Versucht man das einem erwachsenen Akademiker zu erklären erntet man ein arrogantes Lächeln und abstruse Ausflüchte in unverständliche Wirtschaftsideologien.
Fakt ist: Unbegrenztes Wachstum auf der Erde ist nicht möglich wer daran glaubt ist schwachsinnig.

Die Lösung des Energieproblems

Jede neue Technologie manövriert uns in neue Schwierigkeiten die wir versuchen mit neuen Technologien die uns in noch größere Schwierigkeiten bringt auszubessern.
Die Lösung kann nur sein weniger Energie zu verbrauchen und sich unabhängiger von Strom zu machen. Das muss man natürlich vermarkten denn in unseren Köpfen ist ein ungezügelter Konsumrausch implantiert worden der eine räumlich entgrenzte Ressourcenplünderung voraussetzt um unserer Religion „Wachstum “ zu huldigen.

Was ist aus der Aktion „Ich bin Energiesparer“ aus den Achtzigern geworden? Hat man das heute nicht mehr nötig oder versaut das den ifo Geschäftsklimaindex?
Möchte man wirklich etwas tun um umweltfreundlicher zu leben so sollte der Boden wieder genutzt werden um Nahrungsmittel anzubauen, nicht Bio nein einfach herkömmliche Landwirtschaft denn bevor ich Handy, Kühlschrank, Licht oder Auto brauche benötige ich etwas zu essen und sauberes Wasser. Es ist unverantwortlich den Boden mit Windrädern, Solarparks oder Mais für Biogasanlagen zu ruinieren und unsere Nahrungsmittel mit einem hohen CO2 Ausstoß über den halben Erdball zu transportieren.
Eine vielleicht halbwegs umweltfreundliche Art der Energiegewinnung ist noch die Farbstoffsolarzelle aber anscheinend lässt sich damit noch nicht genug Profit herausschlagen sodass die Entwicklung und Herstellung noch in den Kinderschuhen steckt.
Unsere Landschaftsschutzgebiete und Naturräume zu zerstören ist genauso wie  am Ast zu sägen auf dem man sitzt. Es ist vollkommen egal ob auf dem Hohen Brand ein oder sechzehn Windräder stehen, dort darf einfach nicht gebaut werden und das ist nicht verhandelbar.
Wenn man in Markneukirchen glaubt mit dem Bau von Windkraftanlagen Profit zu machen und damit den Nachbarkommunen die Einkommensquellen aus dem Tourismus zerstört, so ist so ein Verhalten für alle Gläubigen: höchst unchristlich, für alle Atheisten: einfach nur asozial.

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5 thoughts on “Energiewende Treppenwitz der Wachstumsfanatiker

  1. ‎Ich liebe pointierte Texte sehr, sofern sie etwas Wahrheit enthalten. Leider ist dies hier nur eher rudimentär der Fall. Natürlich ist die Geschichte des unbegrenzten Wachstums ein Märchen. Das wissen wir schon seit den 70er Jahren, leider ohne Konsequenz. Hier geht es jedoch darum mehrere veraltete Technologien durch neue (nicht nur Windenergie) zu ersetzen. Es ist erstaunlich mit welcher Vehemenz die Gegner, die Märchen vom schrumpfenden Tourismus und der Umweltzerstörung, entgegen allen Studien weiter erzählen. Mal von den Bergen toter Vögel unter den WKA’s abgesehen. Die „Bio-Hipster“ werden nämlich auch zu den „Dorftrotteln“ kommen, wenn es dort Windräder gibt. Bisher wird nämlich der Strom vor deren Haustür gemacht, indem Braunkohle in unvorstellbaren Mengen verbrannt wird. 180 000 000 Tonnen im Jahr, allein in Deutschland!!! Milliarden liegen noch unter der Erde der Republik und sollen gefördert werden. Dabei wurden und werden hunderte Orte weggebaggert und Tausende verloren und verlieren ihre Heimat. Aber das ist ja weit weg und stört meinen friedlichen Ausblick nicht. Rechnen wir mal den genannten Betonverbrauch für die WKA Fundamente gegen, ergeben sich,‎ bei einer benötigten Anzahl von 57 000 WKA (http://www.vernunftkraft.de/dreisatz/) insgesamt 171 000 000 Tonnen Beton. Selbst mit Wirtschaftswegen etc. nichts im Vergleich! Was ist nun asozialer? Wer zerstört Gottes Schöpfung mehr?

    • Also der nächste Braunkohletagebau ist vom geplanten Standort der Windkraftanlagen, um die es hier geht, genau 19km entfernt. Das Problem ist aber das trotz des massiven Ausbaus von Windkraftanlagen kein Meter eines vom Braunkohletagebaus bedrohten Ortes verschont bleibt. Seit dieser Woche treibt man es sogar weiter und hat Fracking in Deutschland erlaubt. Alles wird gnadenlos ausgebeutet bis es vernichtet ist. Es gibt keine neuen sauberen Technologien aber vielleicht Möglichkeiten mit neuen Technologien weniger Schaden anzurichten. So etwas muss aber von unabhängigen Wissenschaftlern geplant werden. Zur Zeit legt und fördert man solche Ideen nur in die Hände und Taschen privater Geschäftemacher die wenn sie einmal in Goldgräberstimmung gekommen sind für den Profit alles vernichten. Wir sind keinesfalls für weiteren Braunkohletagbau und wir wollen nicht das Menschen ihre Heimat verlieren. Wir lassen uns aber nicht gegeneinander ausspielen.

      • Dass die Bevölkerung nichts von solchen Projekten hat, ist tatsächlich ein Argument, dass ich gelten lasse, im Gegensatz zu anderen, die immer wieder ins Feld geführt werden, aber mehr als fraglich sind. Es stimmt natürlich, dass unsere Politiker nach wie vor an der Ausbeutung der Natur festhalten, um der Energiewirtschaft möglichst große Renditen zu bescheren. Das finde ich ebenfalls unerträglich, um so schlimmer, da von einer Regierungspartei mit einem großen C im Namen beschlossen. Aber ich sehe es in der Verantwortung der Bürger und Kommunalpolitiker, sich Konzepte zu überlegen, wie man vielleicht unabhängiger, wenn nicht sogar autark von den großen Stromkonzernen werden könnte. Dabei ist die Windenergie nicht das Allheilmittel, ich finde bspw. die Zwotaer Idee mit der Biomasse durchaus eine Überlegung wert, aber man sollte sie nicht gleich an sich verteufeln, denn ich bin nach wie vor der Meinung, dass es eine vernünftige Form der Energiegewinnung ist.

        • Die Zwotaer Idee mit der Biomasse wird auch von der Bürgerinitiative unterstützt weil auch die Ressourcen hier wachsen und die Transportwege kurz gehalten werden können. Wir werden demnächst Gespräche über die Umsetzung verschiedener Ideen diesbezüglich führen. Die autarke Energie und Lebensmittelproduktion ist die einzige Möglichkeit sich dem Diktat der Lobbyisten und Großkonzerne zu widersetzen, die Umwelt weniger zu belasten und vielleicht die Abwanderung in die Großstädte zu verringern.

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